Wie oft sollte man aufstellen?

Der Klient entscheidet grundsätzlich eigenverantwortlich, wie oft und in welchen Abständen er aufstellen will. Mitunter gebe ich Empfehlungen, wenn aufgrund der Schwere der Thematik mehrere Aufstellungen oder Sitzungen sinnvoll sind oder eine Aufstellung gemeinsam vorbereitet oder nachgearbeitet werden sollte.

Das Familienstellen ist eine lösungsorientierte Heilmethode und im Vergleich zu anderen Methoden als Kurzzeittherapie zu bezeichnen. Manchmal kann eine einzige Aufstellung große Veränderungen mit sich bringen. Wichtig ist, die gemachten Erfahrungen und gewonnen Einsichten und Bilder ruhig in der Seele wirken zu lassen und sie nicht durch Einwände oder Aktionismus abzuschwächen.

Für viele hat sich aber herausgestellt, dass kontinuierliches Arbeiten an den eigenen Themen für nachhaltige Veränderungen notwendig ist. Dabei können zwischen den Aufstellungen unterschiedlich große Pausen sein, in denen sich deren Lösungen in der Seele und im Leben entfalten.

In der Ausbildungsgruppe treffen wir uns in einem festen Kreis über ein Jahr im monatlichen Rhythmus, was sich für die kontinuierliche Arbeit und persönliche Entwicklung sehr gut bewährt hat. Insofern empfehle ich die Ausbildung auch allen, die eine feste Aufstellungsgruppe suchen.

Siehe auch Systemische Aufstellungsarbeit als Prozeß

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